Croydon - Purnululu N.P. - Roger Anderes Fotografie

Croydon - Purnululu N.P.

Croydon - Purnululu N.P.

Reisedauer: 26. Juni - 17. Juli 2017

gefahrene Kilometer: 3 367 km

Cruisen auf einem grossen Teil des 3 699 km langen Savannah Way, welcher in Cairns (Queensland) beginnt und in Broome (Westaustralien) endet, war voll schön! Wir fuhren auf diesen in Ravenshoe, das Thermometer bei kalten 19 Grad und verliessen diesen dann etwas südlich von Warmun, um den Purnuluru N.P. (Bungle Bungle) zu besuchen, wo wir wenige Tage zuvor über 19 Grad nachts hatten, was wir nicht immer gleich schätzten. Wir wechselten in diesen 3 Wochen zwei mal den Staat und somit auch die Uhrzeit. Da Australien so riesig ist, gibt es mehrere Zeitzonen, jedoch nur eine Sprache ;o), zählt man jene der Aboriginals nicht dazu. Immer wieder verliessen wir den Savannah Way, um neues zu entdecken, kehrten aber immer wieder auf diesen zurück. Uns beim Wandern, Rodeo, Kanu fahren, Auto waschen oder einfach Räder anziehen immer wieder bewegen zu können, liess unser Herz frohlocken, denn das Auto fahren kommt in Australien selten zu kurz. Abends sassen wir oft gemütlich am Feuer und versuchten uns beim Calzone backen oder machten immer wieder mal einen Sonntagszopf. Ersteres hat definitiv noch Potenzial, der Teig meist viel zu dick, waren wir danach bis zum Hals voll. In Katherine trafen wir dann nicht ganz zufällig auf unsere ehem. Globetrotter Reiseberaterin Christine und Ihren Freund Roland. Die Freude über das Wiedersehen war gross und wir quasselten bis tief in die Nacht, weshalb sich auf dem Camping nicht alle mit uns freuten. Aber auch als wir uns bereits am nächsten Tag wieder verabschiedeten, alleine bleibt man um diese Jahreszeit im nördlichen Teil Australiens nie lange. Den wir trafen auf ein zwar nicht neues, aber viel ausgeprägteres Phenomen, die „grey nomads“. Pensionierte Australier, die während dem Australischen Winter ihrem zuhause in südlicher Gegend für Monate den Rücken kehren, um der Kälte zu entfliehen und die Wärme im Norden zu geniessen. Meistens mit 4 WD, Wohnwagen oder Anhänger und Boot ausgestattet, rollen sie mittlerweile in Massen up north. Dies nicht zur Freude aller, denn Ortschaften wie Kununurra und Katherine wachsen in diesen Monaten über das Doppelte an Bewohner an und die Infrastrukturen proppen für Monate aus allen Nähten. Und wenn dann auch noch Schulferien sind, ist der Camping definitiv ausgebucht. Mit überfüllten Ortschaften wurden wir jedoch nicht lange konfrontiert, den bereits im Purnuluru N.P. waren die Campings im Nationalpark nur mässig belegt und wir konnten da wanderten, bis nicht nur wir sondern auch unsere Schuhsohlen fast glühten. Beim Roadhouse trafen wir auf 2 Truck Fahrer, welche aus Neuseeland kommen. Spontan liessen sie Roger kurz ans Steuer des 60 Meter langen „Road Trains“. Die beiden Kiwis stoppen auf dem Weg von Perth nach Darwin nur, wenn sie tanken müssen, legen die Strecke in 110 Fahrstunden zurück, indem sich die beiden jeweils nach 5 Stunden nonstop fahren abwechseln. Gekocht, gegessen und geschlafen wird beim Fahren. Zurück in Perth, geniessen sie drei freie Tage, bevor es wieder nach Darwin und zurück geht.

Mehr Bilder findet man in der Galerie, unter Ozeanien - Australien


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