Dampier - Perth - Roger Anderes Fotografie

Dampier - Perth

Dampier - Perth

Reisedauer: 17. Oktober - 16. November 2017

gefahrene Kilometer: 3 512 km

Nach der Hitze im Inland wurde die Westküste dann freudig von uns erwartet, wussten wir doch schon, was für eine wunderschöne Küstenlandschaft uns dort offenbart wird. Wer die „Welt“ des Indischen Ozeans mag, kommt hier voll auf seine Kosten. Lange weisse Sandstrände mit türkisblauem Wasser und kaum anderen Besuchern eifern sich hier um die Wette. Immer, wenn wir dachten, noch schöner geht’s nicht mehr, war das Meerwasser noch türkisfarbiger als zuvor, der Himmel noch blauer und der Strand noch weisser. Wir starteten unsere Beachtour im Cape Range N.P. welcher sich hübsch gelegen auf der gegenüberliegenden Seite von Exmouth in die Länge zieht. Der immer präsente, teils starke Wind machte den Strandbesuch zwar sehr angenehm, aber gleichzeitig auch gefährlich, denn die Sonneneinstrahlung ist enorm, die Gefahr für einen üblen Sonnenbrand gross. Entzückt hat uns dann auch der Edel Land N.P., der seinen Namen unserer Ansicht nach zu recht trägt. Mit dem glasklaren Wasser, den Sandstränden und der Dünenwelt überbot er die übrigen insofern, indem wir unseren Schlafplatz am Strand bis auf wenige Ausnahmen für uns ganz alleine geniessen durften. Auf dieser Halbinsel befindet sich auch der Steep Point, welcher zugleich den westlichsten Punkt des Australischen Festlands markiert. Hier durften wir im hellen Wasser zwei Buckelwale beobachten, die auf Ihrer Durchreise waren. Zuerst etwas enttäuscht, die Kamera im Auto zu wissen, genossen wir dann aber das Glück, dieses Schauspiel direkt vor unseren Augen zu sehen, umso mehr. In diesem Nationalpark waren wir zum ersten Mal und haben die lange, sandige und holperige Anfahrt nicht bereut und uns letztendlich auch auf Anraten von Reisefreunden dafür entschieden. Danach wartete zwar ein uns bekannter, aber immer wieder sehenswerter Juwel auf uns, der Francois Peron N.P. Vom Farbenspiel des Meeres, des Himmels, der Dünen und des Sandstrandes konnten wir letztes mal schon nicht genug kriegen und zog uns auch dieses mal wieder in seinen Bann. Das Leben ist schön, die Natur atemberaubend! Der Besuch des Francois Peron N.P. rundete die persönliche Bekanntschaft mit Janine und Jens perfekt ab. Die beiden kannten wir über viele Jahre nur vom Hören-Sagen von unseren deutschen Reisefreunde Monika und Dieter. Auch waren wir mit deren Reiseführern bereits zum wiederholten Male in Australien unterwegs. Janine, bei unserem Aufenthalt im Park als Reiseführerin unterwegs, haben wir aufgrund Ihres Namensschildes angesprochen und genossen tags darauf herzliche Gastfreundschaft bei Ihnen zuhause. In Denham mussten wir uns dann nicht nur von den beiden, sondern auch von den immer wieder zum Baden einladenden Badestränden in den Nationalparks verabschieden, den unser nächstes Ziel war der Kalbarri N.P., wo wir uns etwas unüberlegt auf eine Wanderung machten. Die Freude, uns bewegen zu können war wohl noch grösser als die Temperaturen von über 40 Grad und so war dann vor allem Conny froh, nach über 3 Stunden und 3.5 Liter getrunkenem Wasser von der 9 km langen Wanderung wieder bei Redland anzukommen. Die letzten beiden Tage unserer 6-wöchigen Reise verbrachten wir noch in Cervantes. Die Pinnacles, welcher Roger im schönen Morgen- und Abendlicht einfangen wollte, waren von da nur knapp 20 Kilometer entfernt. Viel zu früh rief uns ein Termin zurück nach Perth. Im Nachhinein stellte sich jedoch heraus, dass dieser wohl genau zur richtigen Zeit angesetzt war. Diesmal handelt es sich um das linke Auge von Conny, weshalb wir uns erneut viel länger in Perth resp. Byford bei unseren Freunden aufhalten, als geplant. Ja, manchmal kommt es wohl anders, als man denkt…

Mehr Bilder findet man in der Galerie, unter Ozeanien - Australien


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