Kununurra - Broome - Roger Anderes Fotografie

Kununurra - Broome

Kununurra - Broome

Reisedauer: 18. Juli - 10. August 2017

gefahrene Kilometer: 1 837 km

In Kununurra angekommen, trafen wir wieder auf Christine und Roland (www.inderweltdaheim.ch). Einen Tag später stiessen auch Reni und Marcel (www.swissnomads.com) dazu, sodass wir zu sechst einen sehr geselligen Abend in Schweizer Runde geniessen durften. Dass sich unsere Wege die kommenden Tage die ganze Gibb River Road und bis nach Broome immer wieder kreuzten, wussten wir da noch nicht. Irgendwann auf dem Weg trafen wir sogar auch wieder auf Dagmar und Thomas aus München (www.aldato.de), sodass wir meist in netter Gesellschaft waren. Danach erfuhren wir mal wieder, dass schönes manchmal etwas länger braucht, denn wir konnten unsere Weiterreise zu den Mitchell Falls bei der 652 km langen Gibb River Road erst beim dritten Anlauf realisieren. Ein Leck beim Zusatztank wollten wir letztendlich doch zuerst geflickt haben. Auf dieser Strasse hätte es zwar wenige Tankmöglichkeiten gegeben, aber trotzdem hätten wir es wahrscheinlich nicht so geniessen können, wie wir das wollten. Wir mussten nicht mal so viele Kilometer zurücklegen, wie wir anfangs befürchteten, den im Nahen Kununurra war unser Mann zuhause. Er war nicht nur versiert im Chromstahlschweissen, sondern auch ein richtiger Allrounder und liess Roger als Einzelunternehmer sogar mit Hand anlegen, was in Australien höchst selten erlaubt wird. Arbeitsungewohnt hat ihn die Demontage und Montage des Tanks so geschafft, dass er danach am liebsten direkt und ohne Znacht ins Bett gefallen wäre. Mit dem einwandfreien Zusatztank konnten wir danach die Gibb River Road durch die grünen Kimberley mit all ihren Schönheiten wie geplant geniessen. Die vielen wasserführenden Schluchten sorgten dann auch dafür, dass wir selber nie überhitzten. Trieben früher die Farmarbeiter auf Pferden das Vieh entlang der Gibb River Road zu den Hafen von Wyndham und Derby, dient die Strasse auch heute noch als Viehroute, nur wird die Arbeit der Farmarbeiter heute von den bis zu 60 Meter langen Road Trains erledigt. Den 500 km langen Abstecher zu den schönen Mitchell Falls würden wir wieder unter die Räder nehmen, obwohl wir samt Redland auf den korrugierten Strassen manchmal so durchgeschüttelt wurden, dass sich selbst der Rahm im Kühlschrank gleich selber geschlagen hat, was wiederum sehr praktisch war ;o). Happy und ohne Reifenschaden kamen wir dann in Broome an und kümmerten uns dort zuerst um das Wohl und die kleinen Blessuren von Redland. Zur „Erholung“ aller düsten wir danach zur nahen Dampier Peninsula und genossen da für einige Tage die Ruhe, die wunderschönen Schlafplätze direkt am Meer mit unglaublichen Farbkontrasten von Meer, Felsen, Strand und Himmel. Pünktlich zur „staircase to the moon“ kehrten wir wieder nach Broome zurück. Die sog. Treppe zum Mond ist eine optische Illusion, die entsteht, wenn der Vollmond bei Ebbe über dem Meer aufgeht und sich sein Licht auf der nassen Wattfläche spiegelt. Danach hiess es, von unseren Reisefreunden Abschied zu nehmen, was uns etwas ans Herz ging, denn ausser Reni und Marcel, mit denen wir das kommende Abenteuer erleben dürfen, kreuzen sich die Wege voraussichtlich nicht mehr. Jedoch voller Vorfreude auf das, was jetzt kommt, jedoch auch etwas nervös, mit allen Tanks aufgefüllt und bepackt bis unters Dach, machen wir uns jetzt für unser bisher wohl längstes und abgelegenstes Abenteuer auf. See ya……!

Mehr Bilder findet man in der Galerie, unter Ozeanien - Australien


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