Robinvale - Coober Pedy - Roger Anderes Fotografie

Robinvale - Coober Pedy

Robinvale - Coober Pedy

Reisedauer: 14. März - 3. April 2017

gefahrene Kilometer: 2 040 km

Die Temperaturen wurden jetzt zunehmend’s kurzärmeliger, die Strassen staubiger, die Fliegen vertrauter und vor allem ANHÄNGLICHER, der Verkehr und die Menschen weniger. Der erstbesuchte N.P., der Mungo N.P. hat uns sehr gut gefallen, leider konnten die schönsten Plätze jedoch nur geführt besucht werden, wovon wir absahen. Am Lake Pamamaroo verlängerten wir unser dasein immer wieder auf’s Neue - zu schön war’s, um voreilig aufzubrechen. Auch wurde uns von zwei australischen „Buschmänner“, so nannten sie sich selber, frisch gefangene Yappies zum Probieren angeboten - yummy. Die nächsten 2 Nächte verbrachten wir dann in Broken Hill, bevor uns unsere Weiterreise via Silverton Richtung Flinders Range führte. Wir freuten uns auf Bewegung und wanderten vor allem morgens, da die Nachmittage dafür zu warm waren. Auch genossen wir die schön angelegten bush-campsites und durften diese meist ganz alleine geniessen. Ein 42 Grad heisser Tag motivierte uns, tags darauf um 05:45 aufzustehen und zu den Blinman Pool’s zu wandern. Die Abkühlung hat uns für das frühe Aufstehen herrlich entschädigt. Zwischen Leigh Creek und Marree, bei den Farina Ruins, trafen wir nicht nur auf einen ungewöhnlich sattgrünen Schlafplatz, sondern auch auf die sonst so scheuen Emus, die uns Gesellschaft leisteten und für unsere Unterhaltung sorgten. Der Oodnadatte Track brachte uns weiter nach William Creek. Der Ort zählt gerade mal 6 Einwohner und gilt somit als der kleinste Ort Südaustraliens. Und trotzdem gibt es da ein Hotel, dem ein Pub angegliedert ist, das anscheinend berühmt ist, trafen wir dort doch auf Piloten, die mit ihren kleinen Fliegern für einen ‚Cappa Cafe’ einflogen. Auch wir fanden den Kaffee sehr fein, möchten die Einwohnerzahl aber trotzdem nicht mit uns auf deren 8 erhöhen. Später, am Lake Eyre sind wir dann auf Grund gelegen und so auch am Lake Cadibarrawirracanna, wo wir am Salzsee nächtigten und wir eine stille Nacht unter 1000 Sternen verbringen durften. Bereits am nächsten Vormittag trafen wir in der Minenstadt Coober Pedy ein, welches 1 700 Einwohner zählt, wovon wiederum ca. 50 % „Underground“ in sogenannten ‚Dugouts’ leben. Dadurch können Sie vor der Hitze im Sommer und der Kälte im Winter fliehen, die Durchschnittstemperatur beträgt in ihrer Behausung angenehme 23 - 25 Grad. Auch wir wollten unser Glück beim Opal schürfen versuchen und hatten die Helme schon auf, als wir realisierten, dass wir ja gar nicht zum Arbeiten hier sind …….;o)

Es können noch weitere Bilder der jetzigen und letzten Australienreise in der Galerie / Ozeanien / Australien angeschaut werden


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