Schweiz 2020

Reisedauer: 12. Juni - 27. Juni 2020


Mit leichtem Gepäck ging es diesmal auf eine Tour de Suisse. Zuerst besuchten wir im Aargau liebe Reisebekannte, die wir auf unserer Südamerika Reise in Patagonien kennen gelernt haben. Wir wurden von den beiden mit einem feinen Raclette verwöhnt und genossen zusammen auf der Terrasse das lange Tageslicht und ihre Gesellschaft.

Nach einem ausgiebigen Frühstück verabschiedeten wir uns dann schon wieder und fuhren gerade mal 20 km zum nahen Sattelegg Parkplatz, welcher am Wanderweg Nr. 3 liegt und auf welchem unsere Freunde Sue und Peter seit mehreren Wochen quer durch die Schweiz unterwegs waren. Mittels Polarsteps aufgespürt, liefen wir den beiden entgegen. Kaum um die erste Kurve gebogen, wurden wir von Sue sofort erkannt. Zurück bei Redland genossen wir zusammen das Mittagessen, dann Kaffee, Nachtessen, Spielrunden bis in die Nacht, gemeinsames camping und am nä. Morgen noch das Zmorge, bevor sich unsere Wege in entgegengesetzte Richtung wieder trennten. Guten Endspurt, ihr zwei, cool war’s mit euch.

Im Jura spürten wir dann Connys Bruder auf, der fürs Wochenende verreiste. Nach einem pflutschnass verregneten Nachmittag kochten wir am Abend zusammen und durften seine warme Stube im Van geniessen. Nach einer ruhigen Nacht und einem erneuten Frühstück bei ihm „zuhause“ trennten sich auch unsere Wege schon wieder.

Trotz unsicherem Wetter fuhren wir weiter zum Creux du Van und schnürten dort unsere Wanderschuhe. Am Abend posierten Steinböcke für uns und dieser Tag klingte mit einer tollen Abendstimmung aus. Während sich Conny dieses Nacht eine grosse Portion Schlaf gönnte, stand Roger bereits für den Sonnenaufgang wieder auf, leider ohne gutes Licht.

Auf dem Weg ins Valle de Joux zogen wir abwechselnd unsere Jacken an und aus, das Wetter total wechselhaft, blieb der Regen aber aus. Und wieder durften wir jemanden besuchen. Rogers Götti mit Frau, trafen wir tags darauf am schönen lac de joux. Das Wetter meinte es gut mit uns, sodass wir am Vormittag vormittags das Seeufer genossen und am Nachmittag zu viert am See entlang spazierten, bevor es dann zusammen nach Begnin, ihrem Zuhause, ging. Wie schon bei unserem letzten Besuch bei ihnen, genossen wir die gemeinsamen Stunden bei Speis, Trank und ihrer beiden Gesellschaft. Die zwei sind mit ihren Kindern weit in der Welt herum gekommen und haben darum viel interessantes zu erzählen. Nach einer regenreichen Nacht im trockenen Zimmer sagten wir uns am nächsten morgen bereits wieder au revoir, hoffentlich bis bald.

In Montreux angekommen und parkiert, unterhielt sich Roger, während Conny was zum Essen richtete, bereits wieder mit jemandem. Es war Corinne und Michael, eine ehem. Arbeitskollegin mit ihrem Partner, die ebenfalls zu Fuss auf dem Wanderweg Nr. 5 unterwegs waren. Etwa 6 Stunden später verabschiedeten wir uns wieder, nachdem wir einen total lässigen und kommunikativen Nachmittag zusammen verbrachten. Am Abend studierten wir Wetter und die mitgebrachten Wanderbücher und planten die nächsten vielversprechend sonnigen Tage.

Via Martigny fuhren wir ins Val Ferret und machten uns am nächsten Tag trotz durchzogenen Wetterprognosen zu den lacs de fenêtre. Beim Aufstieg ohne jegliche Aussicht wollten wir die Wanderung schon unter „Bewegung“ abbuchen, den ohne Navi hätten wir die Seen wahrscheinlich gar nicht gefunden, riss die Wolkendecke aber plötzlich immer wieder für kurze Zeit auf und offenbarte uns schöne Fenster. Müde und sehr zufrieden kehrten wir dann bei so etwas wie Sonnenschein zum Auto zurück.

Am Samstag bummelten wir etwas durch Sion, Roger wohl in der Hoffnung, dem FCSG über den Weg zu laufen, der nach der langen Corona Pause hier wieder das erstes Spiel bestritt. Statt der Fussballmannschaft trafen wir auf einen ehem. Turnkollegen von Roger und zwei Bekannten aus Waldkirch. Ja, dieses Jahr schein die Schweiz besonders klein.

Von Vercorin wanderten wir am nä. Tag von der Crêt du Midi dem Grat entlang zum Roc d‘Orzival, Nachahmung empfohlen! Nur 4 weitere Wanderer waren auf diesem Pfad unterwegs.

Auf Empfehlung fuhren wir dann nach Zinal, denn die Wanderung Roc de la Vache soll auch sehr lohnenswert sein. Wir wurden nicht enttäuscht, genossen einen weiteren Traumtag mit wenig gleichgesinnten. Und weil wir gerade so eingelaufen waren, war unser nächster Stop das Binntal, wo wir zu den beiden Seen, Mässersee  und Geisspfadsee, liefen, wobei uns der zweite ein bisschen an die lacs de fenêtre erinnerte.

Langsam aber sicher neigten sich unsere Schweizer- und Wanderferien dem Ende zu und wir fuhren noch ins Tessin, wo wir bei einer weiteren Südamerika-Reisebekanntschaft, Graziella und Marcel, 2 Tage im Verzasca Tal geniessen durften - was für ein schöner Abschluss unserer Ferien. Glücklich und zufrieden fuhren wir wieder nach Hause, nachdem wir das unterwegs sein mit Redland einmal mehr sehr genossen haben!

Reisedauer: 21. August - 10. September 2020

Auch unsere Sommerferien liessen uns mit Redland in der Schweiz weilen und wieder starteten wir diese mit einem Wochenendbesuch bei lieben Bekannten im Toggenburg. Wir genossen die Gastfreundschaft, die Gesellschaft, Speis und Trank und die Doc-Spielrunden bei und mit den Eltern einer Schulfreundin von Conny und deren beiden Töchter.

Danach fuhren wir nach Arosa, das wir eigentlich nur vom Wintersport her kennen. Arosa hat auch im Sommer viel zu bieten, und so blieben wir ganze 5 Tage, wanderten mit und ohne Bergbahnen.

Besonders gut gefallen hat uns der Teil von Arosa nach Davos, welcher die Hälfte des 2-tägigen Mittelbündner Panoramawegs ist. Gerade als wir Arosa verlassen wollten, kündigte sich Conny's Neffe und seine Freundin an, weshalb wir spontan verlängerten und einen geselligen Abend mit Apero und Doc-Spielen verbrachten.

Wir verabredeten uns mit den beiden 2 Tage später nochmals in Chur, denn fürs Wochenende war Dauerregen angesagt. Diesen zu 4 bei Raclette und Doc spielen zu verbringen machte einfach mehr Spass. Dann trennten sich unsere Wege wieder und wir nutzten den grauen Sonntag, um ins Berner Oberland, genauer gesagt nach Sörenberg zu fahren.

Trotz Schneefall über Nacht fuhren wir am nächsten Morgen mit der Bahn aufs Brienzer Rothorn und wanderten von da die schöne Panoramawanderung via höch Gumme zurück nach Sörenberg. Auf die Aussicht hofften wir vergebens, waren dafür bis auf 2 Dutzend Steinböcke alleine unterwegs - wenn wunderts…. ;o). Trotz nicht ganz optimaler Wetterbedingungen liefen wir tags darauf, bevor wir Sörenberg verliessen, den „Schrattenweg“ vom Hengst zum Schibengütsch. Das Wetter wurde von Tag zu Tag wanderfreundlicher.

Wir verlegten unseren Ausgangspunkt nach Brienz, wo wir im Ort selber die schöne Brunnengasse entdeckten und die verschneite Panoramawanderung nochmals bei schönem Wetter unter die Sohle nahmen. Diesmal liefen wir nicht nach Sörenberg zurück, sondern zum Brünigpass, um mit den öV zurück nach Brienz zu fahren. Auf der Panoramawanderung von Interlaken / Harder Kulm aufs Angstmatthorn, wurde uns die Aussicht von -zig kleinen Stechfliegen so richtig vermiest, sodass wir nicht mal zum Fotografieren angehalten haben. Der Camping in Brienz füllte sich, Zeit für uns, aufzubrechen.

Nach einem Abstecher nach Gruyeres und einer Wanderung in Molèsol fuhren wir nach Lenk, wo uns Conny’s Bruder überraschte und wir zusammen zwei Abende verbrachten und dazwischen zum Lauenensee wanderten. Via Thun, zu schön dieser Ort, um einfach durchzubrausen, fuhren wir weiter zur Lüderenalp, und Paul folgte unserem Tipp Sörenberg und der schönen Wanderung dort. Aufgetankt und gut durchgelüftet fuhren wir im Anschluss zufrieden nach Hause.



Powered by SmugMug Owner Log In